Zusammenschaltungsvereinbarung

Definition - Was bedeutet Zusammenschaltungsvereinbarung?

Eine Zusammenschaltungsvereinbarung ist ein Geschäftsvertrag zwischen Telekommunikationsorganisationen über die Zusammenschaltung ihrer Netze und den Austausch von Telekommunikationsverkehr. Diese Vereinbarungen bestehen sowohl in öffentlichen Telefonnetzen als auch im Internet.

Technische.me erklärt die Zusammenschaltungsvereinbarung

In öffentlichen Telefonnetzen regelt die Zusammenschaltungsvereinbarung Abwicklungsgebühren basierend auf der Anrufquelle und dem Anrufziel, der Tageszeit und der Anrufdauer. Die gängigen Formen der Zusammenschaltung im Internet sind abwicklungsfreies Peering und Internet-Transits. Verträge über die Zusammenschaltung im Internet werden als Peering-Vereinbarung bezeichnet. Hierbei handelt es sich um komplexe vertragliche Vereinbarungen, bei denen häufig über Folgendes verhandelt wird:

  • Zahlungsschemata und -pläne
  • Koordination der Routing-Richtlinien
  • Akzeptable Nutzungsrichtlinie
  • Technische Standards
  • Anforderungen an den Verkehrsausgleich
  • Koordination des Netzwerkbetriebs
  • Streitbeilegung