Virtuelle Kreditkarte

Definition - Was bedeutet virtuelle Kreditkarte?

Virtuelle Kreditkarten sind Online-Karten, die vom Kreditkartenanbieter nicht physisch ausgestellt werden. In der Regel handelt es sich um einen kostenlosen Service, den der ursprüngliche Kartenaussteller seinen Kunden zur Verfügung stellt, die eine Online-Zahlung mit Hilfe ihrer Kreditkarten durchführen möchten. Virtuelle Kreditkarten enthalten eine einmalige Kreditkartennummer, die vom jeweiligen Kreditkartenanbieter erstellt wurde.

In der Regel können virtuelle Kreditkartennummern nur einmal verwendet werden und verfallen innerhalb eines Monats, wenn sie nicht verwendet werden. Dies schützt den Kunden vor dem Opfer von Online-Kreditkartenbetrug.

Technische.me erklärt die virtuelle Kreditkarte

Eine virtuelle Kreditkarte ist in der Tat nur eine Kreditkartennummer. Die Herausgeber virtueller Karten stellen im Allgemeinen ein Softwareprogramm bereit, das auf dem Computer des Kunden eingerichtet werden kann. Diese Software hilft dem Kunden, eine vorläufige Kreditkartennummer zu generieren, die mit seiner permanenten verknüpft ist. Kunden können diese Zwischennummer dann für Online-Einkäufe verwenden. Diese temporäre Nummer kann nicht auf die ursprüngliche Kreditkarte oder die Identität des Kunden zurückgeführt werden. Online-Hacker oder betrügerische Händler sind daher nicht in der Lage, auf sensible Daten zuzugreifen.

Einige entscheidende Faktoren bei virtuellen Kreditkarten, die sie bei sachgemäßer Verwendung nützlich und sicher machen:

  • Kunden erhalten täglich ein Mindest- und Höchstkreditlimit pro Transaktion.
  • Virtuelle Kreditkarten sind nur für einen bestimmten Zeitraum gültig, der vom Kartenaussteller angegeben wird.
  • Kunden können normalerweise nur eine Transaktion mit einer virtuellen Karte ausführen, wobei sie das gesamte gutgeschriebene Guthaben oder einen Teil davon verwenden können.
  • Wenn auf der virtuellen Kreditkarte noch ein Restbetrag vorhanden ist, wird der Betrag dem ursprünglichen Konto des Kunden gutgeschrieben.
  • Virtuelle Kreditkarten werden nur an den primären Karteninhaber ausgegeben, nicht an sekundäre Karteninhaber.
  • Wenn es eine Transaktion gibt, bei der der Kunde die ursprüngliche Kreditkarte vorweisen muss, mit der die Zahlung ausgeführt wurde, sind virtuelle Karten unbrauchbar.
  • Da virtuelle Kreditkarten nicht physisch sind, ist es fast unmöglich, sie zu klonen, was sie für alle Online-Transaktionen sehr sicher macht.