Virtual Network Computing (vnc)

Definition - Was bedeutet Virtual Network Computing (VNC)?

Ein Virtual Network Computing (VNC) ist eine grafische Desktop-Sharing-Anwendung, die das Remote-Frame-Buffer-Protokoll verwendet, um einen anderen Computer fernzusteuern. Diese Form der Desktop-Freigabe überträgt Tastatur- und Mausereignisse basierend auf Bildschirmaktualisierungen von einem System zu einem anderen über das Netzwerk.

Technische.me erklärt Virtual Network Computing (VNC)

Virtual Network Computing ist eine plattformunabhängige Remotedesktopfreigabeanwendung, bei der die Desktopanzeige eines Computers über eine Netzwerkverbindung remote angezeigt und gesteuert wird. Ein VNC-Viewer auf einem Betriebssystem stellt eine Verbindung zu einem VNC-Server auf demselben oder einem anderen Betriebssystem her.

Das VNC-System besteht aus einem Client, einem Server und einem Kommunikationsprotokoll:

  • Der VNC-Server ist das Programm auf den Computern, die einen Bildschirm gemeinsam nutzen, sodass der Client die Steuerung passiv übernehmen kann.
  • Der VNC-Client ist das Programm, das den Server überwacht, steuert und mit ihm interagiert. Der Server wird in der Regel vom Client gesteuert.
  • Das VNC-Protokoll verwendet das Remote-Frame-Buffer-Protokoll, das auf grafischen Grundelementen basiert, die vom Server an den Client übergeben werden, und auf Ereignismeldungen, die vom Client an den Server übergeben werden.