Strukturierte Systemanalyse und Entwurfsmethode (ssadm)

Definition - Was bedeutet SSADM (Structured System Analysis and Design Method)?

Die strukturierte Systemanalyse- und Entwurfsmethode (SSADM) ist ein Standard für die Systemanalyse und das Anwendungsdesign. Es wurde Anfang der 1980er Jahre in Großbritannien von Learmonth Burchett Management Systems und der Central Computer Telecommunications Agency als Standard für britische Datenbankprojekte entwickelt. Es befasst sich mit dem Design von Informationssystemen.

SSADM ist eine Implementierung, die auf der Arbeit verschiedener Schulen für strukturierte Analyse- und Entwicklungsmethoden aufbaut.

Technische.me erklärt die Strukturierte Systemanalyse und Entwurfsmethode (SSADM)

SSADM ist eine Wasserfallmethode, die eine Kombination von Methoden verwendet:

  • Logische Datenmodellierung: Identifiziert und dokumentiert die Datenanforderungen des Systems, das entworfen werden muss. Alle Daten werden in Entitäten und Beziehungen klassifiziert.
  • Modellierung des Entitätsverhaltens: Identifiziert und dokumentiert Ereignisse, die Entitäten zugeordnet sind, und die Reihenfolge ihres Auftretens.
  • Datenflussmodellierung: Dieses Modell befasst sich mit der Identifizierung und Dokumentation von Datenbewegungen in einem Informationssystem. Dies untersucht den Datenspeicher, den Datenfluss und externe Entitäten.

SSADM-Anwendungsentwicklungsprojekte sind in verschiedene Module unterteilt:

  1. Machbarkeitsstudie: Bestimmt, ob ein bestimmtes Projekt machbar ist.
  2. Aktuelle Umgebungsuntersuchung: SSADM-Entwickler werden mit den Datenanforderungen eines Systems vertraut. Dies liegt daran, dass das neue System wahrscheinlich auf denselben zugrunde liegenden Daten basiert.
  3. Geschäftssystemoptionen: Das Gesamtdesign des neuen Systems wird festgelegt.
  4. Anforderungsspezifikation: Die vollständige logische Spezifikation dessen, was das neue System tun muss, wird festgelegt.
  5. Technische Systemoptionen: Optionen für die Implementierung des neuen Systems werden entwickelt und die möglichen Auswahlmöglichkeiten werden eingegrenzt.
  6. Logisches Design: Gibt die Benutzeroberfläche an, z. B. Menü- und Befehlsstrukturen.
  7. Physisches Design: Die Spezifikationen werden in echte Hardware und Software konvertiert.