Steckbarer Transceiver mit kleinem Formfaktor (sfp)

Definition - Was bedeutet Small Form-Factor Pluggable Transceiver (SFP)?

Ein SFP-Transceiver (Small Form Factor Pluggable) ist ein kompakter, Hot-Swap-fähiger Eingangs- / Ausgangstransceiver, der in Datenkommunikations- und Telekommunikationsnetzen verwendet wird. SFP ist eine Schnittstelle zwischen Kommunikationsgeräten wie Switches, Routern und Glasfaserkabeln und führt Konvertierungen zwischen optischen und elektrischen Signalen durch. SFP-Transceiver unterstützen Kommunikationsstandards wie synchrones optisches Netzwerk (SONET) / synchrone digitale Hierarchie (SDH), Gigabit-Ethernet und Fibre Channel. Sie ermöglichen auch den Transport von schnellen Ethernet- und Gigabit-Ethernet-LAN-Paketen über WANs auf der Basis von Zeitmultiplex sowie die Übertragung von E1 / T1-Streams über paketvermittelte Netzwerke.

SFP wird auch als Mini-Gigabit-Schnittstellenkonverter (GBIC) bezeichnet, da seine Funktion dem GBIC-Transceiver ähnelt, jedoch viel kleinere Abmessungen aufweist.

Technische.me erklärt den Small Form-Factor Pluggable Transceiver (SFP)

Der SFP-Transceiver wird durch das SFP Transceiver Multisource Agreement (MSA) spezifiziert, das entwickelt wurde und von verschiedenen Transceiverherstellern befolgt wird.

SFP-Transceiver verfügen über eine Vielzahl abnehmbarer Schnittstellen zu Multimode- / Single-Mode-Glasfasern, mit denen Benutzer den geeigneten Transceiver entsprechend dem für das Netzwerk erforderlichen optischen Bereich auswählen können.

SFP-Transceiver sind auch mit Kupferkabelschnittstellen erhältlich, wodurch ein Host-Gerät, das hauptsächlich für die Glasfaserkommunikation entwickelt wurde, auch über ungeschirmte Twisted-Pair-Netzwerkkabel kommunizieren kann. Moderne optische SFP-Transceiver unterstützen DDM-Funktionen (Digital Diagnostics Monitoring), auch als DOM (Digital Optical Monitoring) bezeichnet. Mit dieser Funktion können Benutzer die Echtzeitparameter von SFP überwachen, z. B. optische Ausgangsleistung, optische Eingangsleistung, Temperatur, Laservorspannungsstrom und Transceiver-Versorgungsspannung.