Schiebefenster

Definition - Was bedeutet Schiebefenster?

Das Schiebefenster ist eine Technik zum Steuern übertragener Datenpakete zwischen zwei Netzwerkcomputern, bei denen eine zuverlässige und sequentielle Zustellung von Datenpaketen erforderlich ist, z. B. bei Verwendung des OSI-Modells (Data Link Layer) oder des TCP (Transmission Control Protocol).

Bei der Schiebefenstertechnik enthält jedes Datenpaket (für die meisten Datenverbindungsschichten) und jedes Byte (in TCP) eine eindeutige fortlaufende Sequenznummer, die vom empfangenden Computer verwendet wird, um Daten in der richtigen Reihenfolge zu platzieren. Das Ziel der Schiebefenstertechnik besteht darin, die Sequenznummern zu verwenden, um doppelte Daten zu vermeiden und fehlende Daten anzufordern.

Schiebefenster wird auch als Fensterung bezeichnet.

Technische.me erklärt Schiebefenster

Die Schiebefenstertechnik begrenzt die Anzahl der gesendeten Datenpakete unterschiedlich, bevor auf ein Bestätigungssignal vom empfangenden Computer gewartet wird. Die Anzahl der Datenpakete wird als Fenstergröße bezeichnet. Die Grenzen der Fenstergröße variieren in Abhängigkeit von der Rate, mit der der empfangende Computer die Datenpakete verarbeiten kann, und von der Kapazität seines Puffers.

Wenn die Anwendung auf dem empfangenden Computer die Datenpakete langsamer verarbeitet als der sendende Computer sie sendet, weist das Bestätigungssignal vom empfangenden Computer den sendenden Computer an, die Anzahl der Pakete in der Fenstergröße bei der nächsten Übertragung zu verringern. oder um die Übertragung vorübergehend zu stoppen, um den Puffer freizugeben. Wenn andererseits die empfangende Anwendung die Datenpakete schneller verarbeiten kann, als der sendende Computer sie sendet, weist das Bestätigungssignal den sendenden Computer an, die Anzahl der Pakete bei der nächsten Übertragung zu erhöhen.

Für eine effiziente Datenpaketübertragung darf der Sender nicht gezwungen werden, das Senden unnötig lange zu beenden. Dies geschieht, wenn der empfangende Computer ein Bestätigungssignal zum Stoppen sendet und kein weiteres Signal sendet, um mit dem Senden zu beginnen, wenn sein Puffer über freien Speicherplatz verfügt oder leer ist. Weitere Überlegungen für eine effiziente Datenpaketübertragung sind:

  • Umlaufverzögerungszeit
  • Ende-zu-Ende-Verzögerung
  • Bandbreitenverzögerung