Praxisverwaltungssoftware (pms)

Definition - Was bedeutet Practice Management Software (PMS)?

Practice Management Software (PMS) ist eine Form von Software in Arztpraxen, die für den täglichen Betrieb mit Desktop-Software, Client-Server-Software und internetbasierter Software entwickelt wurde.

PMS wird im Allgemeinen für finanzielle und administrative Funktionen verwendet, obwohl es manchmal mit elektronischen Patientenakten (EMR) verknüpft ist, basierend auf den unterschiedlichen Anforderungen der Arztpraxen. Eine besonders herausfordernde Aufgabe für IT-Experten ist die Einbindung elektronischer Patientenakten in ein PMS-System. Kleine bis mittlere Unternehmen sind die häufigsten Benutzer von Praxismanagementsoftware.

Technische.me erklärt Practice Management Software (PMS)

Praxismanagementsoftware ist eine Kategorie von Praxissoftware, die Rechnungsdaten wie Versicherungszahler und Patientendemografie erfasst. PMS führt auch Abrechnungsaufgaben, Terminplanung und Berichterstellung durch. Aufgrund der zunehmenden Implementierung von EMRs gemäß US-Recht gibt es eine Überschneidung zwischen PMS und EMRs. Zum Beispiel schreibt das Gesetz über Gesundheitsinformationstechnologie für wirtschaftliche und klinische Gesundheit (HITECH) vor, dass Patientendaten und Krankheitsdaten gesammelt und den Gesundheitsbehörden von Bund und Ländern in elektronischer Form vorgelegt werden müssen. Die Interoperabilität dieser Aufzeichnungen für sich abzeichnende Gesundheitsbehandlungssituationen ist ebenfalls von größter Bedeutung und wird vom Bundesgesetz vorgeschrieben.

Medizinische Informatik wie diese wird oft ohne Vorankündigung angefordert. Während die Anbieter von EMRs und PMS unterschiedlich sein können, werden die beiden Einheiten in der IT-Welt immer häufiger zusammengeführt. Systemanalytiker und Programmierer können ein großes Gewinnpotenzial realisieren, wenn sie beide zusammenführen können. Daher ist eine zeitnahe und effiziente Datenextraktion eines der wichtigsten Merkmale eines PMS. Kliniker benötigen nicht nur bestimmte Patienteninformationen, sondern auch Drittzahler für Abrechnungszwecke. Die Informationen können auch von Beamten des öffentlichen Gesundheitswesens verwendet werden.