Lieferantenbindung

Definition - Was bedeutet Vendor Lock-In?

Vendor Lock-In ist die eingeschränkte oder proprietäre Verwendung einer Technologie, Lösung oder eines Dienstes, die von einem Anbieter oder Anbieterpartner entwickelt wurde. Diese Technik kann deaktivierend und demoralisierend sein, da Kunden effektiv daran gehindert werden, zu alternativen Anbietern zu wechseln.

Vendor Lock-In wird auch als proprietäres Lock-In oder Kunden-Lock-In bezeichnet.

Technische.me erklärt Vendor Lock-In

Vendor Lock-In ist eine Servicebereitstellungstechnik, die die Abhängigkeit des Kunden von den Services des Anbieters sicherstellt. Dies wird durch die Entwicklung von IT-Lösungen erreicht, die plattformabhängig mit proprietärer Software / Anwendung / Hardware / Ausrüstung sind und die ausschließlich oder in Zusammenarbeit mit Partnern mit beschränkter Haftung und Drittanbietern ausgeführt werden. Darüber hinaus verursachen diese Arten von Diensten hohe Umstellungskosten zwischen konkurrierenden Anbietern, wodurch Kunden zögern oder sogar nicht in der Lage sind, zu verschiedenen Anbietern zu wechseln. Es ist der klassische Fall eines Kompromisses zwischen guter Technologie und gutem Geschäft. Unglücklicherweise für Kunden (und Technikfreaks) sorgen schlechte Technologie und geschlossene Standards manchmal für ein profitableres Produkt.

Ein Beispiel ist eine SIM-Sperre (Netzwerksperre), bei der eine SIM-Karte einem bestimmten Telefonhersteller gehört. Microsoft wird häufig dafür kritisiert, dass der Hersteller bei der Herstellung von Nicht-Open-Source-APIs (Application Programming Interfaces) und Strukturen für Windows-Betriebssystemanwendungen (OS), die hohe Kosten für den Betriebssystemwechsel erfordern, an den Anbieter gebunden ist. Die Lieferantenbindung ist in Cloud-Computing-Lösungen deutlich sichtbar, bei denen das Umschalten und Integrieren von Daten / Diensten zwar nicht immer kostspielig, aber sehr komplex ist.