Java Foundation Klassen (jfc)

Definition - Was bedeutet Java Foundation Classes (JFC)?

Java Foundation Classes (JFC) sind eine Reihe von GUI-Komponenten (Graphical User Interface) für Java-Anwendungen, die die Entwicklung von Software und Cloud-Anwendungen optimieren. JFC enthält das Abstract Window Toolkit (AWT), Java 2D und Swing.

Technische.me erklärt Java Foundation Classes (JFC)

Aufgrund seiner plattformübergreifenden Funktionen können geschriebene Java-Anwendungen auf jedem Betriebssystem ausgeführt werden, ohne dass Änderungen am Quellcode erforderlich sind. Beim Schreiben einer GUI-fähigen Anwendung stehen Entwickler jedoch immer vor einem Dilemma: Sollte dieselbe GUI auf allen Plattformen bereitgestellt werden oder sollte die GUI mit dem Erscheinungsbild der zugrunde liegenden Plattform übereinstimmen?

Bei der ersten Option ist das Erscheinungsbild einer Schaltfläche, einer Bildlaufleiste, eines Textfelds oder eines Kontrollkästchens unabhängig von der Plattform identisch. Beispielsweise sieht eine in Java entwickelte Textverarbeitungsanwendung unter Windows- oder Linux-Betriebssystemen gleich aus und fühlt sich auch so an. Mit der zweiten Option ändern sich die Schaltflächen, Bildlaufleisten und Textfelder usw. und passen sich dem Erscheinungsbild des Host-Betriebssystems an. In diesem Fall sieht und fühlt sich dieselbe Textverarbeitungsanwendung unter Windows wie eine Windows-Anwendung an, unter Linux jedoch wie eine Linux-Anwendung.

Ein wesentlicher JFC-Vorteil besteht darin, dass die Komponenten steckbar sind und weniger Codezeilen erfordern. Darüber hinaus behält JFC Java-Qualitäten bei. Somit ist die Leistung einer durch JFC erstellten GUI vorhersehbar. Eine Anwendung, die nahtlos auf einem Betriebssystem ausgeführt wird, läuft nahtlos auf einem anderen Betriebssystem.