Internetverbindung Firewall (icf)

Definition - Was bedeutet Internet Connection Firewall (ICF)?

Eine Internet Connection Firewall (ICF) ist eine 2001er Softwarekomponente, die erstmals im Windows XP-Betriebssystem angezeigt wurde. Es bot Haushalten und kleinen Unternehmen einen Firewall-Schutz für eingehende Datenpakete, bot jedoch keinen Schutz für ausgehende Datenpakete. Der Name von ICF wurde mit der Veröffentlichung von Service Pack 2 im Jahr 2004 in Windows Firewall geändert.

Standardmäßig war die ICF deaktiviert und in vielen Menüebenen ausgeblendet, sodass viele Benutzer nie wussten, dass sie verfügbar war und nur selten verwendet wurde. Dies war beabsichtigt, da Microsoft sich mit der Abwärtskompatibilität befasste.

Technische.me erklärt die Internet Connection Firewall (ICF)

In den Jahren 2003 und 2004 wurden nicht gepatchte Computer mit Viren wie Blaster Worm und Sasser Worm infiziert. Microsoft hat viel Kritik an seinem Virenschutz geübt und die Funktionalität und Benutzeroberfläche des integrierten Windows XP-Firewall-Schutzes verbessert und in Windows Firewall umbenannt.

Als die Windows-Firewall 2 mit Service Pack 2004 eingeführt wurde, war auf jedem gepatchten Computer und jeder späteren Version des Windows XP-Betriebssystems die Firewall standardmäßig aktiviert. Die Windows-Firewall konnte jedoch immer noch keine ausgehenden Verbindungen blockieren, sondern nur eingehende, was bedeutete, dass Benutzer immer noch nicht vor Trojanern oder Spyware-Programmen geschützt waren.

Mit der Veröffentlichung von Windows Vista wurde die Firewall erheblich verbessert, indem Bedenken, insbesondere in der Unternehmensumgebung, hinsichtlich Sicherheitsfunktionen, IPv6-Verbindungsfilterung, ausgehender Spyware und Virenpaketen, Verschlüsselung und Verwaltung von Firewall-Profilen und anderen behoben wurden. Die gleichen Verbesserungen wurden an Windows Server 2008 vorgenommen. Zusätzliche Verbesserungen wurden für Windows Server 2008 R2 und Windows 7 vorgenommen.