Frequenzsprung-Spreizspektrum (fhss)

Definition - Was bedeutet Frequenzsprung-Spreizspektrum (FHSS)?

Das Frequenzsprung-Spreizspektrum (FHSS) ist ein Verfahren zum Übertragen von Funksignalen durch Verschieben von Trägern über zahlreiche Kanäle mit einer Pseudozufallssequenz, die dem Sender und Empfänger bereits bekannt ist.

Das Frequenzsprung-Spreizspektrum ist im 2.4-GHz-Band definiert und arbeitet in rund 79 Frequenzen im Bereich von 2.402 GHz bis 2.480 GHz. Jede Frequenz ist GFSK-moduliert mit einer Kanalbreite von 1 MHz und Raten, die als 1 Mbit / s bzw. 2 Mbit / s definiert sind.

Technische.me erklärt das Frequenzsprung-Spreizspektrum (FHSS)

Das Frequenzsprung-Spreizspektrum ist eine robuste Technologie, die nur sehr wenig Einfluss auf Reflexionen, Rauschen und andere Umgebungsfaktoren hat. Die aktiven Systemnummern in denselben geografischen Gebieten sind höher als eine äquivalente Nummer für Direktsequenz-Spreizspektrumsysteme. Daher eignet es sich gut für Installationen, die große Bereiche abdecken, in denen zahlreiche nebeneinander angeordnete Systeme benötigt werden. Sie werden auch in Mobilfunkbereitstellungen für den drahtlosen Festnetz-Breitbandzugang verwendet, bei denen das direkte Sequenzspreizspektrum nicht verwendet werden kann. Eine Variation des Frequenzsprung-Spreizspektrums ist das adaptive Frequenzsprung-Spreizspektrum, das den Widerstand gegen Hochfrequenzstörungen verbessert, indem überfüllte Frequenzen in der Sprungsequenz vermieden werden.