Elektronische Patientenfreigabe des Informationsformulars

Definition - Was bedeutet die elektronische Freigabe des Informationsformulars für Patienten?

Die elektronische Freigabe von Informationsformularen für Patienten umfasst Patientensignaturen, die behandelnde Gesundheitseinrichtungen dazu berechtigen, geschützte Gesundheitsinformationen (PHI) an andere Gesundheitseinrichtungen weiterzugeben. Im digitalen Zeitalter werden zunehmend elektronische Signaturen benötigt. Bei der elektronischen Freigabe von Informationsformularen für Patienten handelt es sich nicht um umfassende Einwilligungen zur Informationsfreigabe, sondern um spezifische Einwilligungen, mit denen der Patient ermächtigt wird, seine elektronischen Patientenakten (EHR) nach Bedarf an bestimmte Stellen weiterzugeben. Diese Formulare geben auch an, welche Informationen freigegeben werden können.

Technische.me erklärt die elektronische Freigabe des Informationsformulars für Patienten

Patienten müssen ausdrücklich zustimmen, sensible Gesundheitsdaten freizugeben, z. B. ob sie HIV / AIDS oder psychische Gesundheits- oder Drogenprobleme haben. Alle anderen Daten gelten als allgemeine medizinische Daten, für die keine speziellen Kontrollkästchen erforderlich sind. Für EHRs muss die Freigabe von Informationsformularen unterzeichnet werden, damit geschützte Gesundheitsinformationen zwischen Krankenhäusern und anderen Gesundheitsbehörden ausgetauscht werden können. Dies ist ein Hauptziel des Gesetzes über Gesundheitsinformationstechnologie für wirtschaftliche und klinische Gesundheit (HITECH) im Rahmen des American Recovery and Reinvestitionsgesetz (ARRA). Beide Gesetze beziehen sich auf die Gesetze, die festgelegt wurden, um Papiergesundheitsakten bis 2015 an EHRs weiterzuleiten.

IT-Experten sind sich möglicherweise weitgehend nicht bewusst, wenn sie Gesundheitsdienstleister und -einrichtungen bei ihren EHR-Konvertierungen unterstützen, dass Verstöße gegen persönliche Gesundheitsinformationen zu hohen Geldstrafen führen können. Daher ist es vorgeschrieben, dass alle betroffenen Patienten kontaktiert werden, falls Datenverletzungen auftreten. Einige halten es für sinnvoll, dies in das elektronische Formular zur Freigabe von Informationen für Patienten aufzunehmen, da es auch die Patientenrechte und die Vertraulichkeit der Patienten-EHR betrifft. Um noch einen Schritt weiter zu gehen, sollten Programmierer in Betracht ziehen, automatisierte Benachrichtigungen von Patienten über Datenverletzungen mit Systemflags zu versehen.