Dynamisches Host-Konfigurationsprotokoll (DHCP)

Definition - Was bedeutet DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)?

Das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ist ein Netzwerkverwaltungsprotokoll, mit dem jedem neuen Knoten, der in das Netzwerk eintritt, dynamisch eine IP-Adresse zugewiesen wird. Mit DHCP kann ein Knoten automatisch konfiguriert werden, wodurch die Notwendigkeit einer Beteiligung eines Netzwerkadministrators vermieden wird.

DHCP führt Folgendes aus:

  1. Verwaltet die Bereitstellung aller Knoten, die dem Netzwerk hinzugefügt oder daraus entfernt wurden
  2. Verwaltet die eindeutige IP-Adresse des Hosts mithilfe eines DHCP-Servers
  3. Sendet eine Anforderung an den DHCP-Server, wenn ein Client / Knoten, der für die Arbeit mit DHCP konfiguriert ist, eine Verbindung zu einem Netzwerk herstellt. Der Server bestätigt dies, indem er dem Client / Knoten eine IP-Adresse bereitstellt.

Das Dynamic Host Configuration Protocol wird auch als RFC 2131 bezeichnet.

Technische.me erklärt das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)

DHCP ist eine automatisierte Methode, mit der jedem neu hinzugefügten oder übertragenen Knoten in einem Netzwerk sofort eine IP-Adresse zugewiesen oder neu zugewiesen werden kann. Ohne DHCP wären die Netzwerkadministratoren gezwungen, jedem Knoten in einem Netzwerk die IP-Adresse manuell zuzuweisen.

Ein DHCP-Server hat viele Aufgaben:

  1. Ein DHCP-Server ist für die Verwaltung der Bereitstellung von IP-Adressen konfiguriert und eine wesentliche Voraussetzung für die Ausführung des DHCP-Protokolls. Der Server verwaltet den Datensatz aller IP-Adressen, die er den Knoten zuweist. Wenn der Knoten wieder in das Netzwerk aufgenommen oder dort verschoben wird, identifiziert der Server den Knoten anhand seiner MAC-Adresse. Dies hilft, die versehentliche Konfiguration derselben IP-Adresse auf zwei verschiedenen Knoten zu verhindern.
  2. Damit DHCP funktioniert, müssen die Clients damit konfiguriert werden. Wenn ein DHCP-fähiger Client eine Verbindung zum Netzwerk herstellt, sendet der Client eine Anforderung für die Netzwerkeinstellungen an den DHCP-Server.
  3. Der Server antwortet auf die Anfrage des Clients mit den erforderlichen IP-Konfigurationsinformationen.
  4. Der DHCP-Server eignet sich ideal für Szenarien, in denen Netzwerkknoten wie drahtlose Hotspots regelmäßig ein- und ausgeschlossen werden. In diesen Fällen weist der DHCP-Server jedem Client auch eine Lease-Zeit zu. Danach ist die zugewiesene IP-Adresse ungültig.