Dokumenttypdefinition (dtd)

Definition - Was bedeutet Dokumenttypdefinition (DTD)?

Die Dokumenttypdefinition (DTD) bezieht sich auf eine Reihe von Markup-Deklarationen, die einen Dokumenttyp für SGML-Sprachen (Standard Generalized Markup Language) definieren. DTDs definieren die Struktur einer Dokumentklasse durch Element- und Attributlistendeklarationen. DTD hilft Parsern bei der Validierung von Dokumenten. Es wird offiziell vom World Wide Web Consortium (W3C) empfohlen. DTDs wurden inzwischen weitgehend von XML-Namespace-fähigen Schemasprachen abgelöst.

Technische.me erklärt die Dokumenttypdefinition (DTD)

DTDs geben zwei Arten von Deklarationen ab: Intern: Bildet einen Teil des Dokuments selbst und wird am Anfang des XML-Dokuments in die DOCTYPE-Definition eingefügt. Extern: Zeigt auf DTD-Deklarationen, die in einer externen Datei enthalten sind. Aus Sicherheitsgründen können Parser und Webbrowser daran gehindert werden, externe Teilmengen zu lesen. DTDs beschreiben die Struktur einer Dokumentklasse über Element- und Attributlistendeklarationen. Elementdeklarationen benennen den zulässigen Satz von Elementen im Dokument und geben an, ob und wie deklarierte Elemente und Läufe von Zeichendaten in jedem Element enthalten sein dürfen. Attributlistendeklarationen benennen den zulässigen Satz von Attributen für jedes deklarierte Element, einschließlich des Typs jedes Attributwerts, oder einen expliziten Satz gültiger Werte. DTD-Markup-Deklarationen geben an, welche Elementtypen, Attributlisten, Entitäten und Notationen in der Struktur der entsprechenden Klasse von XML-Dokumenten zulässig sind. DTDs weisen bestimmte Einschränkungen auf, die mit ihrer Flexibilität zusammenhängen: Unterschiede zwischen der DTD-Syntax und der XML-Syntax