Direktes Sequenzspreizspektrum (dsss)

Definition - Was bedeutet Direct Sequence Spread Spectrum (DSSS)?

Direct Sequence Spread Spectrum (DSSS) ist eine Übertragungstechnologie, die bei lokalen drahtlosen Netzwerkübertragungen verwendet wird. Bei dieser Technologie wird ein Datensignal an der Sendestation mit einer Bitsequenz mit hoher Datenrate kombiniert, die Benutzerdaten basierend auf einem Spreizverhältnis teilt.

Die Vorteile der Verwendung von DSSS liegen in der Beständigkeit gegen Störungen, der gemeinsamen Nutzung einzelner Kanäle zwischen mehreren Benutzern, weniger Hintergrundgeräuschen und dem relativen Timing zwischen Sender und Empfänger.

Dieser Begriff wird auch als Mehrfachzugriff mit direkter Sequenzcodeteilung bezeichnet.

Technische.me erklärt das Direct Sequence Spread Spectrum (DSSS)

DSSS ist eine Spreizspektrum-Modulationstechnik, die für die digitale Signalübertragung über Funkwellen verwendet wird. Es wurde ursprünglich für militärische Zwecke entwickelt und verwendete schwer zu erkennende Breitbandsignale, um Störversuchen zu widerstehen. Es wird auch für kommerzielle Zwecke in lokalen und drahtlosen Netzwerken entwickelt.

Der Informationsstrom in DSSS ist in kleine Teile unterteilt, die jeweils einem Frequenzkanal über Spektren hinweg zugeordnet sind. Datensignale an Übertragungspunkten werden mit einer Bitsequenz mit höherer Datenrate kombiniert, die Daten basierend auf einem Spreizverhältnis teilt. Der Chipping-Code in einem DSSS ist ein redundantes Bitmuster, das jedem übertragenen Bit zugeordnet ist. Dies hilft, die Störfestigkeit des Signals zu erhöhen. Wenn während der Übertragung Bits beschädigt werden, können die Originaldaten aufgrund der Redundanz der Übertragung wiederhergestellt werden.

Der gesamte Prozess wird durchgeführt, indem ein Hochfrequenzträger und ein digitales Pseudo-Rausch-Signal (PN) multipliziert werden. Der PN-Code wird unter Verwendung verschiedener Modulationstechniken wie Quadratur-Phasenumtastung (QPSK), binäre Phasenumtastung (BPSK) usw. auf ein Informationssignal moduliert. Ein doppelt ausgeglichener Mischer multipliziert dann das PN-modulierte Informationssignal und die HF Träger. Somit wird das TF-Signal durch ein Bandbreitensignal ersetzt, das ein spektrales Äquivalent des Rauschsignals aufweist. Der Demodulationsprozess mischt oder multipliziert die PN-modulierte Trägerwelle mit dem eingehenden HF-Signal. Das erzeugte Ergebnis ist ein Signal mit einem Maximalwert, wenn zwei Signale korreliert sind. Ein solches Signal wird dann an einen BPSK-Demodulator gesendet. Obwohl diese Signale im Frequenzbereich verrauscht zu sein scheinen, ermöglicht die durch den PN-Code bereitgestellte Bandbreite, dass die Signalleistung ohne Informationsverlust unter die Rauschschwelle fällt.