Digital Rights Management (DRM)

Definition - Was bedeutet Digital Rights Management (DRM)?

Digital Rights Management (DRM) ist eine Zugriffskontrolltechnologie, die zum Schutz und zur Lizenzierung von digitalem geistigem Eigentum (IP) verwendet wird. DRM wird von Verlagen, Herstellern und IP-Eigentümern zur Überwachung digitaler Inhalte und Geräte verwendet.

Lizenznehmer für digitale Medien profitieren von einer offenen und fairen Palette von DRM-Lizenzoptionen, die die Rechte von IP-Eigentümern und Internetnutzern in Einklang bringen und für Hersteller und Einzelhändler digitaler Produkte exponentielle Gewinne bedeuten.

Technische.me erklärt Digital Rights Management (DRM)

DRM schützt urheberrechtlich geschützte digitale Software, Musik, Filme, Fernsehsendungen, Spiele und ähnliche Medien.

Verbraucherschutzgruppen argumentieren, dass aggressiver DRM-Schutz einen fairen Zugang zu digitalen Medien verweigert. DRM ist jedoch weiterhin ein praktikables Instrument zur Verwaltung der digitalen Privatsphäre, zur Abwendung von Piraterie und zur gerechten Entschädigung von IP-Eigentümern.

Zu den Interessengruppen für digitale Rechte gehören:

  • Entertainment Consumers Association (ECA): Gemeinnützige Organisation, die sich den Interessen von Computer- und Videospielern in den USA und Kanada widmet. Sitz in den USA
  • Free Software Foundation (FSF): Gemeinnützige Organisation, die die Bewegung für freie Software unterstützt
  • Electronic Frontier Foundation (EFF): Internationale gemeinnützige Organisation, die sich mit der Anwaltschaft für digitale Rechte und rechtlichen Angelegenheiten befasst
  • Digital Rights Ireland: Organisation in der Republik Irland, die sich für bürgerliche Freiheiten im Zusammenhang mit digitalen Rechten einsetzt
  • European Digital Rights (EDR): Internationale Interessenvertretung mit Sitz in Belgien, die sich auf Urheberrecht, Sicherheit, Meinungsfreiheit und Datenschutz konzentriert
  • Open Rights Group (ORG): Britische Organisation, die sich für die Wahrung digitaler Rechte einsetzt. Schwerpunkte sind Zensur, Zugang zu Wissen, Datenschutz, Informationsfreiheit und elektronische Abstimmung (E-Voting).