Dial-on-Demand-Routing (DDR)

Definition - Was bedeutet Dial-on-Demand-Routing (DDR)?

Dial-on-Demand-Routing (DDR) ist eine Cisco-Routing-Technik, die leitungsvermittelte Datensitzungen automatisiert und nach Bedarf initiiert und schließt. DDR verwendet externe Terminaladapter, die WAN-Routing-Verbindungen (Wide Area Network) über PSTN (Public Switched Telephone Networks) oder ISDN (Integrated Services Digital Networks) ermöglichen.

Technische.me erklärt Dial-on-Demand-Routing (DDR)

DDR ermöglicht Remote-WAN-Datenverbindungen, die nach Beendigung der Übertragungsaktivität automatisch beendet werden. DDR wird mit primären und Backup-Verbindungen verwendet. Die DDR-Konnektivität wird auf eine der folgenden Arten hergestellt: Physisch: Ein Kabel verbindet das öffentliche Telefonnetz für die Benutzerkommunikation mit der Netzwerkkarte (NIC) des Computers. Digital: Das Point-to-Point-Protokoll (PPP) bestimmt eine Verbindungslogik für die Verwaltung von Netzwerksignalfunktionen (Senden, Empfangen, Komprimieren). DDR bietet eine Reihe von Konfigurationsbefehlen, darunter: Telefongesellschaften richten Verbindungsschaltertypen und Endpunkte für lokale Vermittlungsstellen ein. Die Konfiguration hängt von den Auslösern für die Einrichtung des Datenverkehrs ab, die in Standard- oder erweiterten Schnittstellen-Dialer-Zugriffslisten angegeben sind (z. B. interessanter Datenverkehr). Das statische Routing bleibt konstant, um die lokale und entfernte bidirektionale Erreichbarkeit zu erleichtern. Während der ISDN-Installation ermöglicht PPP oder High-Level Data Link Control (HDLC) die Kapselung. Nach der Kapselung implementiert die Hostadresse eine IP-Adressierung, die während der globalen Konfiguration fest codiert oder aus der LAN-Schnittstellenadresse (Local Area Network) mit der niedrigsten Nummer extrahiert wird.