Bereitstellung (Computing)

Definition - Was bedeutet Provisioning (Computing)?

Provisioning ist die unternehmensweite Konfiguration, Bereitstellung und Verwaltung mehrerer Arten von IT-Systemressourcen. Die IT- oder Personalabteilung eines Unternehmens überwacht den Bereitstellungsprozess, der angewendet wird, um die Zugriffsrechte und den Datenschutz von Benutzern und Kunden zu überwachen und gleichzeitig die Sicherheit der Unternehmensressourcen zu gewährleisten.

Die Bereitstellung ist der vierte Schritt im OAMP-Verwaltungsrahmen (Operations, Administration, Maintenance and Provisioning).

Technische.me erklärt Provisioning (Computing)

Die Bereitstellung bietet Kunden, Benutzern, Mitarbeitern oder IT-Mitarbeitern Geräte, Software oder Dienstleistungen und hat Kontexte in den Bereichen Computer, Computernetzwerke und Telekommunikation. In einem Computerkontext ist die Bereitstellung in die folgenden Untergruppen unterteilt:

  • Bereitstellung von Grid-Computing: Umfasst die Aktivierung von Servern, Arrays oder Switches für die Verfügbarkeit von Benutzer-Grids.
  • SAN-Bereitstellung (Storage Area Network): Optimiert die Leistung, indem Speicher für alle Benutzer effizient verwendet wird.
  • Serverbereitstellung: Bereitet einen Server für den Netzwerkbetrieb über die Installation und Verbindung von Daten, Software und Systemen vor.
  • Benutzerbereitstellung: Umfasst das Erstellen, Verwalten und Deaktivieren der erforderlichen Objekte und Attribute für die Automatisierung von Geschäftsprozessen in Systemen, Verzeichnissen und Anwendungen.
  • Bereitstellung des Internetzugangs: Enthält mehrere Schritte zur Konfiguration des Client-Systems, die je nach Verbindungstechnologie variieren und Modemkonfiguration, Treiberinstallation, LAN-Einrichtung (Wireless Local Area Network), Konfiguration des Internetbrowsers, Konfiguration des E-Mail-Systems und zusätzliche vom Benutzer angeforderte Softwareinstallation umfassen.

Zu den Bereitstellungsmethoden gehören die manuelle Verteilung der Einrichtung, zuverlässige, aber kostenintensive Techniker vor Ort, die serverseitige Remote-Einrichtung (zuverlässig, aber nur für die Modemkonfiguration verwendet) und die CD-Installation, auch als clientseitige Self-Service-Installation bezeichnet.

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