Acht-zu-Vierzehn-Modulation (efm)

Definition - Was bedeutet Acht-zu-Vierzehn-Modulation (EFM)?

Die Acht-zu-Vierzehn-Modulation (EFM) ist eine von Kees A. Schouhamer Immink erfundene Datencodierungstechnik, mit der CDs und Hi-MD-MiniDiscs sehr widerstandsfähig gegen Staub, Fingerabdrücke und winzige Kratzer sind. Vor der Erstellung dieser Datencodierungstechnik wirkten sich diese Mängel negativ auf die abgerufenen Daten aus.

Technische.me erklärt die Acht-zu-Vierzehn-Modulation (EFM)

Eine Modulation von acht bis vierzehn modifiziert Binärcodedaten und ermöglicht die Verwendung von 17 Bit Datenraum zum Codieren von 8 Datenbits. Der 8-Bit-Datenblock wird mithilfe einer Nachschlagetabelle durch ein 14-Bit-Codewort ersetzt. Dies erfordert mehr Platz für Daten, stellt jedoch sicher, dass Unvollkommenheiten und Fremdmaterial nicht dazu führen, dass kritische Daten vom optischen Aufnehmer im Wiedergabemechanismus übersehen werden. Hierbei handelt es sich um zwei zusätzliche Nullen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Einsen (zehn aufeinanderfolgende Nullen sind das Maximum, das zwischen aufeinanderfolgenden Nullen zulässig ist.) Bei konsequenter Anwendung können die Daten auch bei vorhandenen Disc-Fehlern und Fremdmaterial genau gelesen werden. Für DVDs und SACDs wird ein Kanalcode namens EFMPlus verwendet, der 8-Bit-Wörter in 16-Bit-Codewörter übersetzt. Dies führt zu einer Steigerung der Speicherkapazität um 6.25 Prozent gegenüber dem klassischen EFM.